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Gesundheitstips

Gifte im Haushalt und Garten


Der Hund ist von Natur aus immer auf Futtersuche. Vermeiden Sie, dass Unkrautvernichter wie Schnecken- oder Ameisentod herumliegt, oder andere Giftköder für Rattenplagen verwendet werden. Auch hier spielt die Erziehung ihres Hundes eine große Rolle.
Machen Sie ihrem Hund klar, dass er sowohl im Haus als auch im Garten oder im Wald nichts vom Boden fressen darf. Lassen Sie nicht ihren Hund aus den Augen, vor allen in fremden Gebieten. Sorgen Sie selber auch dafür, dass keine Gifte herumliegen, damit ein hungriger oder durstiger Hund sie nicht erreichen kann.

Anzeichen für eine Vergiftung:

Bei einer Vergiftung treten folgende Symptome auf: Vermehrter Speichelfluss, Magenschmerzen, Brechreiz, wenn es zum Erbrechen kommt, zuweilen auch mit Blut vermischt, der Hund wirkt apathisch müde, hat Durchfall, eine gerötete Haut und Verbrennungen um den Fang. Zuweilen auch Niedergeschlagenheit, Zuckungen, also ein allgemeiner Krankheitszustand, der bis zum Koma führen kann. Diese Anzeichen müssen nicht zusammen auftreten, sondern je nach Art des Giftes.

Bitte verständigen Sie sofort ihren Tierarzt und beschreiben Sie ihm die Anzeichen genau. Bitte geben Sie ihm auch die Information, wenn sie vorhanden ist, mit welchem Gift der Hund in Berührung gekommen ist, denn es gibt Vergiftungszentren, die Hilfe leisten können.
Ihr Tierarzt wird Ihnen Erste-Hilfe-Maßnamen sagen, was Sie bei ihren Hund machen sollen.

Der Hundebiss
Wenn Hunde raufen, kann es zur Beiß- und Reißwunden kommen. Es kann die Verletzung harmlos ausschauen, doch es kann sich eine Bluttasche unter der Haut bilden. 
Die häufigsten Bissstellen sind der Kopf, Nacken und Hals. Diese lochförmigen Verletzungen sehen an der Oberfläche nicht groß aus, aber das Gewebe kann unterhalb der Haut stark verletzt oder zerrissen sein. Eine schmerzhafte Stelle und Blutspuren im Fell wären hier äußere Anzeichen. Entfernen Sie vorsichtig um die Wunde das Fell. Reinigen Sie die Wunde mit Wasserstoffperoxyd 3%. Decken Sie die Wunde mit geeignetem Verbandsmaterial ab. Der Verband sollte möglichst aus elastischem Material sein, damit nicht die Blutzufuhr abgeschnitten wird. Den Verband fixieren Sie mit Pflaster; kleben Sie ruhig das Pflaster bis ins Haarkleid ihres Hundes, dann kann er es nicht so leicht entfernen.


 

 

Wunde

Dies ist nur zur Erstversorgung! Grundsätzlich gilt - ZUM TIERARZT !!

Haare abschneiden, um die Verletzung zu sehen  und zu behandeln.

Wundreinigung:
Wenn möglich, sollte die Wunde sofort gereinigt und desinfiziert werden.

am Lecken hindern:
Lecken an der Wunde ist nicht besonders gut und sollte verhindert werden.

Halskrause:
Die Halskrause ist eine wirksame Methode, um das Lecken zu verhindern, aber meist erst beim Tierarzt verfügbar.

Verband:
Der Verband verhindert das Lecken, verhindert weitere Verschmutzungen, und wenn er ordentlich abgepolstert ist, dann ist ein Verband auch schmerzlindernd.

Wunde mit Tupfer abdecken:
Watte nicht direkt auf die Wunde legen, denn  Watte klebt.

mit Watte abpolstern:
Je besser abgepolstert wird, desto weniger  Schmerzen.

verbinden:
Wenn die Wunde gut abgepolstert ist, kannst Du stramm verbinden.

Klebeband:
Wenn der Verband mit Klebeband umwickelt wird, ist das ein guter Schutz.

Kindersocke:
Eine Kindersocke als zusätzlicher Schutz ist auch gut.

Wermuttee:
Der Verband kann mit Wermuttee eingerieben  werden, da wird der Hund nicht dran lecken.

Blutung stillen:
Eine starke Blutung sollte mit einem Druckverband gestillt werden;
abbinden nur im absoluten Ausnahmefall.

Abbinden:
Abbinden nur, wenn die Blutung durch einen  Druckverband nicht zu stillen ist.

Oberhalb der Wunde, Fahrradschlauch oder  ähnliches Material verwenden.

Gelenkflüssigkeit?
Wenn aus der Wunde bernsteinfarbene, Fäden ziehende Flüssigkeit austritt, ist das wahrscheinlich Gelenkflüssigkeit. Der Hund sollte nicht mehr laufen, damit keine Luft oder  Dreck in das Gelenk eingesaugt wird.

Zecken

Es wird überall Viel über Zecken geschrieben und berichtet. Darum will ich hier nicht alles nochmals Wiederholen. Es soll nur eine Anmerkung sein.

Zecken können sich an allen Stellen des Tieres festsaugen - darum immer gründlich absuchen!

Auch ist es erwiesen, das es auch Zeckenarten bei uns gibt die im Winter aktiv sind. Dadurch besteht die Gefahr der Krankheitsübertagung das ganze Jahr.