Ich könnte unendlich über meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Hunden schreiben, weil sie mich sehr faszinieren.

Hunde spielten in meinem Leben immer schon eine wichtige Rolle. Sei es der kleine Mischling, den ich als Kind hatte oder später im Schäferhundeverein die Schäferhunde.

Als der Wunsch nach einem Dobermann in mir immer größer wurde, entschied ich mich, eine Dobermannhündin aufzunehmen, die zur damaligen Zeit aus familiären Gründen abzugeben war.

Meine Xena war etwas kleiner als ein gewöhnlicher Dobermann; dafür war ihr Herz und ihre Liebe zu mir so groß, wie ich noch nie erlebt hatte. Wir machten Sport und hatten viel Spaß zusammen. Leider war sie mir "nur" 3 1/2 Jahre vergönnt. Ich vermisse sie immer noch.

Mein Mann und ich waren sehr traurig ohne Xena, sie hat uns sehr gefehlt so mussten auch wir feststellen

" einmal Hund - immer Hund"

So fing ich an, mich im Internet über Dobermann-Welpen zu informieren. Ich wurde auf der Home Page vom " Zwinger von der Fuggerstadt" fündig.

Ich nahm mit der Züchterin sofort Kontakt auf und bald durften wir, mein Mann und ich, auch erfahren, dass wir einen Welpen bekommen würden.

Meine Freude war so groß, dass ich kaum den Tag des ersten Besuchs bei den Welpen erwarten konnte.

Ich durfte den Namen für sie aussuchen und so wie ich sie erlebte, konnte sie nur Crazy heißen. Es war sehr schwierig, die Zeit abzuwarten, bis sie 9 Wochen alt war und ich sie endlich mitnehmen durfte. Doch bis dahin besuchte ich sie fast täglich.

Crazy war eine tolle Hündin, mit der ich viel Freude und viele Erfolge hatte. Leider, nach fast sieben ausgefüllten, wundervollen Jahren erkrankte sie an Lymphdrüsenkrebs.

Ich war am Boden zerstört, nachdem ich die Diagnose erfahren habe. Wieder wären wir bald ohne Hund gewesen und ohne Hund geht gar nichts mehr.

In meiner Verzweiflung erinnerte ich mich daran, einer sehr schönen Rasse begegnet zu sein. Vom Aussehen her schien es ein Dobermann-Welpe gewesen zu sein. Es war ein Deutscher Pinscher. Diese Rasse gefiel mir sehr gut und so informierte ich mich sehr ausführlich im Internet.

Seine Eigenschaften, sein Aussehen, seine Größe und sein Charakter überzeugten uns. Was ganz wichtig für uns war, ist seine Lebenserwartung. Eindeutig länger als vom Dobi.

So entschieden wir uns für den Deutschen Pinscher. Nun ging die Suche nach einem Züchter los, der auch mit seiner Züchterischen Art meine kritischen Anforderungen zufrieden stellen konnte.

Dem Internet sei Dank, fanden wir eine Züchterin, die gerade Welpen hatte und der Zufall wollte es, dass noch eine Hündin zu vergeben war.

Als Chilli Pebbels vom Ettaler Mandl zu uns kam, war Crazy noch bei uns, da sie auch schon zweimal Mama war, blühte sie noch einmal richtig auf und genoss die ihr verbleibende Zeit mit dem kleinem Racker zusammen. Sie trug einen wesentlichen Teil zu ihrer Erziehung bei.

Jetzt hat Crazy einen ewigen Platz in unserem Herzen und Chilli ein gutes Verhältnis zu allen Dobermännern.

Das Zusammenleben mit Chilli macht uns sehr viel Freude. Die Eigenschaften vom Deutschen Pinscher als Familienhund und als angenehmer Hausgenosse überzeugen uns täglich aufs Neue.

Dies alles nahm ich zum Anlass, das ich beschloss diese Rasse zu züchten und anderen Leuten die Möglichkeit zu geben, einen ebenso tollen Familien- und Begleithund zu bekommen. Auch Sportlich ist diese Rasse breit gefächert einsetzbar. Sei es Agility oder Turnierhundesport, es gibt fast nichts was diese Powerpackete  nicht mitmachen.

Es vergeht auch nicht ein Tag an dem wir nicht herzhaft über sie lachen müssen und lachen ist gesund. Womit wir wieder feststellen:

Ein Leben ohne Hund ist möglich, lohnt sich aber nicht!

 

 

Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht !